Spielberichte

Vorbericht: Runde 26 – STU (A)

Die Wiener Austria ist 2022 weiterhin ungeschlagen – sowohl in Testspielen als auch in der österreichischen Bundesliga. Am kommenden Sonntag (10. April 2022, 17 Uhr) wartet ein erster Härtetest zur Fortsetzung dieser Serie: die Veilchen gastieren bei Sturm Graz!

Erstmals im Jahr 2022 spielt die Elf von Manfred Schmid gegen Ex-Trainer Ilzer, im Herbst wurde das direkte Duell gewonnen und die Austria blieb in beiden Spielen ungeschlagen. So auch diesmal?

Kaderupdate

Anders als bei anderen Spielen der Saison hat die Austria diesmal im Vorfeld keine Informationen über Ausfälle oder Fragezeichen veröffentlicht. Bekannt ist jedoch:

  • Ziad El Sheiwi, Anouar El Moukhantir, Esad Bejic und Florian Wustinger fallen noch für längere Zeit aus, so wie auch weiterhin Georg Teigl, der sich einer Rückkehr aber annähert.
  • Dominik Fitz und Tristan Hammond sind wieder fit, aber bei den Young Violets (gegen die OÖ Juniors), ebenso wie der zuletzt gesperrte Filip Antovski und Mirko Kos. Niels Hahn fehlt dort verletzt.
  • “Muki” Huskovic kehrt nach seiner Gelb-Sperre zurück, voraussichtlich auch der zuletzt erkrankte Johannes Handl.

Manfred Schmid hat die Wahl zwischen der 4-2-3-1-Formation, mit der 2022 jedes Spiel begonnen wurde, einer 4-4-2-Raute, die Sturm spiegeln würde, oder einer 5-3-2-Formation, die eine defensivere Grundordnung voraussetzen würde. Durch die Rückkehr von Huskovic und die zuletzt gute Performance von Keles wackelt der Startelf-Platz von Grünwald.

3 Tore in den letzten 3 Spielen: Marco Djuricin ist bereit für seine Rückkehr nach Graz!

Ausgangslage

Zweiter gegen Dritter – und das direkte Duell um Platz 2! Viel spannender könnten die Vorzeichen für das Aufeinandertreffen von Sturm Graz und der Wiener Austria nicht sein.

Der Sieger des Spiels ist sechs Runden vor Schluss Tabellenzweiter. Bei einem Remis würde Sturm Zweiter bleiben, zugleich würde die Austria aber definitiv auf Rang 3 verbleiben. Sollten die Veilchen die erste Niederlage des Jahres einstecken müssen, könnten sie auf Rang 4 abrutschen, wenn Rapid den WAC besiegt.

Es werden wieder viele Zuschauer im Stadion sein, auch viele von unseren Fans kommen. Das ist sehr wichtig für uns und ein entscheidender Faktor, der die Spieler pusht. Ich habe das schon mehrmals gesagt, die Fans haben uns die ganze Saison über immer unterstützt, auch wenn es einmal nicht so gelaufen ist.Manfred Schmid auf fk-austria.at

Rahmenbedingungen

Knapp zweistellig werden am Sonntag die Temperaturen in Graz, wo Sonne und Wolken einander abwechseln werden. Knapp fünfstellig wird voraussichtlich die Zuseherzahl, bis Freitag waren 10.500 Tickets vergriffen, wobei rund 1.000 Fans aus Wien anreisen werden. Karten für den Gästesektor gibt es auch am Spieltag selbst noch vor Ort.

Schiedsrichter des Spiels ist Stefan Ebner. Der 30-jährige Oberösterreicher wird zum 34. Mal in der Bundesliga am Feld stehen, dabei zum siebten Mal bei den Veilchen, wo er bisher eine negative Bilanz hat (2 S, 2 U, 3 N). In der aktuellen Saison leitete Ebner die Auswärtsspiele in Kärnten (0:1 in Wolfsberg, 0:0 in Klagenfurt). Assistieren werden ihm am Sonntag der Niederösterreicher Maximilian Weiß (Assistent 1), der Wiener Mattias Hartl (Assistent 2), der Niederösterreicher Gabriel Gmeiner (Vierter Offizieller) und die beiden Wiener Julian Weinberger (VAR) und Sebastian Gruber (A-VAR). Dass so viele Wiener Referees bei einem Austria-Spiel amtieren, liegt am Ende der früheren Bundesländer-Regel bei Schiedsrichter-Besetzungen.

Analyse: Sturm Graz

Kennen Sie noch Manprit Sarkaria? Er wäre nicht der erste Ex-Austrianer, der gegen die Veilchen trifft. Bei Sarkaria ist das nicht unwahrscheinlich: er ist mit elf Treffern der beste Torschütze der Saison in Graz, erzielte in den letzten vier Spielen vier Tore und einen Assist.

Wer am Sonntag auf ein Torfestival hofft, darf sich aber nicht zu große Hoffnungen machen, denn sowohl Sturm als auch die Austria haben in den letzten fünf Spielen nur jeweils vier Tore erhalten, im Schnitt also weniger als eines pro Spiel. Die Austria konnte um drei weniger selbst erzielen als Sturm, holte damit aber um einen Punkt mehr. Insgesamt ist Sturm seit fünf Heimspielen en suite ungeschlagen.

Wenn schon keine vielen Tore, dann ist aber zumindest reichlich Intensität und Kampf am Sonntag zu erwarten. Christian Ilzer formierte in Graz eine Mannschaft, die einen intensiven, schnellen Fußball spielt, der unangenehm zu verteidigen ist. Kein Teil dessen wird am Sonntag Geyrhofer, davon abgesehen stehen voraussichtlich alle “Blackies” zur Verfügung, auch wieder Jantscher und Kiteishvili.

Die Spiele sind sehr eng, die Tagesform muss stimmen. Jeder weiß, worum es geht. Wenn du nur ein paar Millimeter vermissen lässt, wird es nicht reichen.
Christian Ilzer, früher violett, jetzt schwarz-weiß

Die weiteren Spiele der Runde

Die Austria schließt die 26. Bundesliga-Runde in Graz ab. Den Auftakt machen bereits am Samstag im Play-off der unteren Sechs die Admira (gegen den LASK), die WSG Tirol (gegen Altach) und die SV Ried (gegen den TSV Hartberg).

Am Sonntag werden die beiden Parallelspiele schon um 14:30 Uhr angepfiffen: Austria Klagenfurt hofft zuhause gegen Red Bull Salzburg auf eine Überraschung, der Wolfsberger AC auf einen Auswärtssieg in Hütteldorf.

Für den FAK wäre wohl – mit Blick auf die Tabelle – ein Auswärtssieg in Klagenfurt und ein Unentschieden in Wien-Hütteldorf wünschenswert.

Hoffenheim calling? Braunöder wird gewiss auch nach Graz wieder interessierte Scouts locken.

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