Rück- und Ausblicke

Der Weg in die Meistergruppe – Das Finale

Wer hätte das gedacht? Drei Siege aus drei Spielen, alle drei zu Null, aus den ersten Frühjahrspartien. Unglaublich! Leider aber dennoch nicht genug, um in Runde 22 entspannt zu schauen welche anderen Vereine zu uns in die Meistergruppe kommen. Da Ried in Klagenfurt ein Unentschieden geholt hat (1:1) und die Vorstadt in Wattens gewinnen konnte (0:2), sind noch zwei Mannschaften hinter uns, die uns überholen könnten. Auf Platz 5 liegend, ist das leider eine unzureichende Ausgangsposition und wir müssen ohne Schützenhilfe am kommenden Sonntag in der Südstadt erneut anschreiben. 

Aus dem Rennen ausgeschieden ist nun endgültig Hartberg. Der LASK hat trotz des einen Spiels weniger (das Match gegen RBS musste am Mittwoch verschoben werden) weiterhin nur theoretische Chancen. Dafür ist Klagenfurt nun noch stärker unter Druck. 

Für weitere Informationen siehe auch:
https://verteilerkreis.at/der-weg-in-die-meistergruppe/,
https://verteilerkreis.at/der-weg-in-die-meistergruppe-2/ und
https://verteilerkreis.at/der-weg-in-die-meistergruppe-3/

Wo stehen wir?

Aktuell hält unsere Austria bei 30 Punkten aus 21 Spielen, das bedeutet Platz 5 – ex aequo mit Klagenfurt, die aufgrund der Minitabelle vor uns liegen. Wir haben zudem nun alle für das OPO relevanten direkten Duelle absolviert und diese im Falle von LASK (24 Punkte, ein Spiel weniger) und Ried (28 Punkte) für uns entschieden. Mit der Vorstadt (28 Punkte) sind die Duelle ausgeglichen, während das Duell mit Klagenfurt 30 Punkte) verloren wurde. 

Ganz kompliziert wird die Situation, sollten mehrere Vereine die gleiche Punktezahl haben, denn dann wird das direkte Duell dieser Kleingruppe ermittelt. Auch hier gilt dann: meiste Punkte aus den Duellspielen dieser Gruppe > bestes Torverhältnis in der Gruppe > meiste Auswärtstore in der Gruppe und erst dann kommt das Gesamt-Torverhältnis in der Liga zur Anwendung. 

Wie sieht das Finale aus?

Betrachten wir das Finale aus Sicht der Austria und überlegen welche Szenarien eintreten könnten. 

Sieg Austria – Dann liegen wir bei 33 Punkten und sind fix im OPO. Je nachdem ob Klagenfurt in Hütteldorf gewinnt, wären wir auf Platz 4 oder 5. Nach Punkteteilung wären wir zudem nur maximal 3 Punkte hinter Platz 2, was schon eine beachtlich gute Ausgangslage für das Frühjahr wäre. 

X Austria – In diesem Fall hätten wir 31 Punkte und wären allenfalls von Ried und der Vorstadt einholbar, aber nicht überholbar. In einer Minitabelle dieser drei Teams längen wir auf Platz 2 und somit auf Platz 6 insgesamt – das OPO wäre erreicht! 

Niederlage Austria – Jetzt wird es kompliziert… Wir hätten 30 Punkte und sind in diversen Konstellationen fix im OPO: 

  1. Hütteldorf gewinnt nicht, Ried schon: Wir könnten nur von Ried überholt werden und auf Platz 6 rutschen. Ein mögliches Einholen durch den LASK wäre wegen dem gewonnenen direkten Duell ohne Konsequenzen. 
  2. Ried gewinnt nicht, Hütteldorf schon: Wir könnten nur von Hütteldorf überholt werden und auf Platz 6 rutschen. Ein mögliches Einholen durch den LASK wäre wegen dem gewonnenen direkten Duell ohne Konsequenzen. Platz 5 wäre hier sogar möglich, wenn der LASK 2x gewinnt, denn die Minitabelle aus FAK, Klagenfurt und LASK, dann alle mit 30 Punkten, reiht uns auf Platz 5, den LASK auf Platz 6 und Klagenfurt auf Platz 7 (UPO). 
  3. Ried und Hütteldorf gewinnen: Dann wären wir mit 30 Punkten gleichauf mit Klagenfurt (die ja gegen Hütteldorf verloren hätten) und wären hinter ihnen auf Rang 7 gereiht. In diesem Fall würde uns Schützenhilfe vom LASK retten, für die es aber um nichts mehr ginge. Denn gewinnt der LASK seine beiden letzten Spiele und erreicht ebenfalls die 30 Punkte, würden wir durch die 3er-Minitabelle anstelle des einfachen Duells mit Klagenfurt vorbeiziehen, wären Platz 1 der Gruppe und somit Platz 6 in der Gesamttabelle, während Klagenfurt und LASK ins UPO gehen. 

Die Chancen für den LASK sind, wie man schon aus den Konstellationen ableiten kann, quasi bei Null. Sie müssten jedenfalls beide Spiele gewinnen (gegen RBS und auswärts in Wolfsberg) und on-top darf weder Ried noch die Vorstadt gewinnen.

Fazit

Es ist richtig, richtig schade, dass dieses grandiose Frühjahr noch immer nicht genug ist, entspannt in die Südstadt zu fahren. Die Mannschaft hat aber bereits mehrfach bewiesen mit hohem Druck umgehen zu können und es spricht nur wenig dagegen, dass wir den benötigten Punkt oder gar einen weiteren Sieg einfahren können. 

Die Gesamtchance, dass alles gegen uns rennt, wird von Buchmachern mit einer Quote zwischen 15 und 20 ausgewiesen, also circa so hoch wie für Ajax Amsterdam als Sieger der Champions League oder Dortmund als Deutscher Meister und nur geringfügig wahrscheinlicher als dass der LASK die Conference League gewinnt. 

Wir dürfen also berechtigt hoffen, dass da nichts mehr schiefgeht.

5 Kommentare

    1. Ich kann mich an kein Match in der Südstadt erinnern, wo wir je in der Minderheit waren. Und ich war schon mindestens 20 Mal dort. Legendär auch 2012 das 6:4, bei dem Hosiner in der 90. und 94. Minute den Sieg fixierte. Das war der Beginn unseres Meistertitel 2013.😀

      1. Die Sorge hab ich auch nicht, dass wir “weniger” sind, meinte eher damit dass die Hütte eigentlich voll sein muss. 10.800 Violette (100 Admiraner dürfen sich das Spektakel natürlich auch live geben) hätte sich die Mannschaft auf alle Fälle verdient.

  1. Es ist egal ob wir es schaffen oder nicht. Wer hätte das am Anfang der Saison geglaubt. Viel wichtiger ist die Entwicklung in und um die Austria herum. Das erfreut wirklich mein violettes Herz. 💜 Die Mannschaft ist nun wirklich eine verschworene Gemeinschaft. Die Serviceorientiertheit der Austria in den letzten Wochen, angefangen vom Shop bis zur Öffentlichkeitsarbeit wird immer besser. Bin auch in der Südstadt live dabei und hoffe natürlich auf einen Sieg UNSERER Veilchen. 😊👍

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