Rück- und Ausblicke

Der Weg in die Meistergruppe 2

Der Sieg in Altach war ein wichtiger Start in den Frühling und die Ausgangsbasis für die letzten drei Spiele konnte entscheidend verbessert werden. In den Parallelspielen musste Rapid eine erwartete Heimniederlage gegen Salzburg hinnehmen (1:2), Ried hat in Wolfsberg verloren (2:1), Hartberg kam gegen Admira nicht über ein X hinaus (1:1) und der LASK spielte gegen Klagenfurt ebenfalls unentschieden (2:2).

Für weitere Informationen siehe auch:
https://verteilerkreis.at/der-weg-in-die-meistergruppe/ 

Wo stehen wir?

Aktuell hält unsere Austria bei 24 Punkten aus 19 Spielen, das bedeutet Platz 6 – ex aequo mit der Vorstadt und Ried, die aufgrund der Minitabelle (die Vorstadt hat gegen Ried mehr Punkte erzielt) vor bzw. hinter uns liegen. 

Für das direkte Duell gilt weiterhin ein (++) sofern dieses fix für uns entschieden ist und ein (+) sofern wir zwar die Nase vorne haben, aber noch ein Spiel offen ist. Bei Gleichstand gibt es ein (==) bzw. (=) und im negativen Fall eben ein (- -) bzw. ein (-). 

Neben dem TSV Hartberg (22 / + ) liegen noch der LASK (21 / ++ ) und WSG Tirol (20 / ==) in realistischer Schlagdistanz hinter uns. Vor uns liegen in Reichweite die SV Ried (24 / ++ ), die Vorstadt (24 / == ) und die Austria Klagenfurt (26 / – – ).

Ganz kompliziert wird die Situation, sollten mehrere Vereine die gleiche Punktezahl haben, denn dann wird das direkte Duell dieser Kleingruppe ermittelt. Auch hier gilt dann: meiste Punkte aus den Duellspielen dieser Gruppe > bestes Torverhältnis in der Gruppe > meiste Auswärtstore in der Gruppe und erst dann kommt das Gesamt-Torverhältnis in der Liga zur Anwendung. 

Was müssen wir noch schaffen?

In der Vergangenheit waren nach 22 Runden bisher maximal 30 Punkten erforderlich. Dazu fehlen uns bei derzeit 24 Punkten noch zwei Siege aus drei Spielen. Bislang erreichten wir 1,26 Punkte pro Spiel und müssten dies im Finish auf 2 Punkte pro Spiel steigern. 

Auch die aktuelle Saison verläuft in ähnlicher, wenngleich etwas ausgeglichenerer Weise. Die sechstplatzierten Mannschaften (FAK, Vorstadt und Ried) halten aktuell bei 24 Punkten und kommen (unter Annahme einer konstanten Formkurve) auf 27,8 Punkte – runden wir auf 28 Punkte. 

Diese 28 oder 29 Punkte sollte man schon erreichen, wenn man halbwegs ohne  fantasievolle Schützenhilfe in das OPO einziehen möchte. Vier Punkte sind daher eigentlich Pflicht aus diesen drei Spielen. 

Unser Restprogramm lautet dazu wie folgt: 
– 19.02.2022 | H | Hartberg (derzeit Platz 8)
– 27.02.2022 | H | WAC (derzeit Platz 2)
– 06.03.2022 | A | Admira (derzeit Platz 11)

Und die Konkurrenz?

Unsere engsten Konkurrenten haben ein auf dem Papier schwierigeres Restprogramm als wir. Rechnet man die aktuellen Platzierungen unserer drei Restprogramm-Gegner zusammen, kommt man auf Platz 7,0 – also leicht “unterdurchschnittlich”. 

Die SV Ried empfängt noch die WSG Tirol (Platz 10), fährt nach Klagenfurt (Platz 4) und hat zum Schluss den Sturm Graz (Platz 3) zu Gast. Also ein Restprogramm mit einem Schnitt von Platz 5,7 also leicht “überdurchschnittlich”. Der Vorsprung auf uns ist zudem nun weg und auch das direkte Duell ist für uns entschieden. 

Die Vorstadt hat was die Gegner angeht das idente Restprogramm wie Ried, fährt noch nach Graz (Platz 3) und Tirol (Platz 10) und empfängt zum Schluss die Austria Klagenfurt (Platz 4). Also ebenfalls ein Schnitt von Platz 5,7 und damit leicht “überdurchschnittlich”. Dazu kommen noch die Europacup-Spiele gegen Vitesse Arnheim in der zweiten Februarhälfte als Zusatzbelastung. Auch der Vorsprung ist nun weg, bei ausgeglichenem Duell mit uns. 

TSV Hartberg hat nun ein Auswärts-Doppel gegen uns (Platz 6) und Sturm Graz (Platz 3) vor sich, bevor sie zum letzten Spiel die WSG empfangen (Platz 10). Das ergibt mit einem Schnitt von Platz 6,3 ein durchschnittliches Restprogramm, aber wir haben nun zwei Punkte Vorsprung und auch im direkten Duell (bislang) die Nase vorne. Das aktuelle Duell dürfte also sehr richtungsweisend sein. 

Der LASK fährt noch zur Admira (Platz 11) und hat auch noch RBS zu Gast (Platz 1). Das Finale markiert das Auswärtsspiel in Wolfsberg (Platz 2). Somit ein Restprogramm mit einem Schnitt von Platz 4,7, also das härteste aller Mitbewerber um das OPO. Wir haben zudem drei Punkte Vorsprung und das direkte Duell gewonnen, was schon eine sehr gute Ausgangslage ist. 

Nimmt man nach dem heutigen Unentschieden auch noch Klagenfurt in die Betrachtung auf, dann ist deren Restprogramm mit Heimspielen gegen Altach (Platz 12) und Ried (Platz 7) sowie dem Auswärtsspiel gegen die Vorstadt (Platz 5) und damit einem Schnitt von Platz 8.0 das auf dem Papier einfachste der Mitbewerber. Zudem haben sie zwei Punkte Vorsprung auf das Verfolger-Trio und sind damit eigentlich relativ gut abgesichert. 

Fazit

Der erste Schritt ist getan, drei Mannschaften liegen punktegleich “am Strich”. Der LASK hat sich ein wenig aus dem Rennen verabschiedet und bräuchte schon eine Sensation gegen RBS, um noch ernsthaft angreifen zu können. Ried und Vorstadt liegen punktegleich mit uns und haben ein quasi identes Restprogramm. Klagenfurt ist zwar immer noch am ehesten “drin”, muss aber auch noch ein paar Punkte einfahren, um auf nicht zittern zu müssen. Hartberg liegt zwei Punkte hinter uns und muss in dieser Runde gegen uns eigentlich voll anschreiben. Gelingt ihnen das nicht, wäre es ein weiterer großer Schritt für uns in Richtung Meistergruppe. Ein Sieg wäre natürlich, wie immer, optimal. 

Insgesamt sollten wir noch zumindest vier Punkte holen (1-1-1), aber ein oder zwei Punkte mehr würden unsere Chancen massiv erhöhen. Die kommende Runde bringt also für uns ein absolutes Schlüsselspiel und auch auf Basis der Parallelspiele könnten sich 1-2 Konkurrenten aus dem Rennen de-facto verabschieden (z.B. der LASK, sollten sie gegen die Admira nicht voll punkten). 

2 Kommentare

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